Das besondere Instrument 

Die Ritter-Bratsche

Der Musikwissenschaftler und Bratschist Hermann Ritter hat im 19. Jahrhundert nach den 1782 veröffentlichten Regeln von Antonio Bagatella ein Streichinstrument konstruiert und von dem Würzburger Geigenbauer Karl Adam Hörlein bauen lassen, welches tonlich der Violine und dem Violoncello ebenbürtig sein sollte. Die sogenannte Ritter-Bratsche wurde dann in unterschiedlichen Korpusgrößen und teilweise auch mit 5 Saiten gebaut. Wegen der Unhandlichkeit hat sich das Instrument nicht allgemein durchsetzen können, ist jedoch bei Sammlern und Musikliebhabern begehrt.

Diese Bratsche aus Privatbesitz ist mit 47 cm Korpuslänge recht groß und aus diesem Grund nicht ganz einfach zu spielen. Sie vermag sich jedoch durch ihr gewaltiges Klangvolumen auch über größte Orchester zu erheben.

Ritter hat das Instrument Richard Wagner vorgespielt. Wagner schwärmte: "Das singt ja herrlich - schade, dass ich es nicht vorher kannte. Was hätte ich alles dafür im Orchester schreiben können"

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Die Diskantgambe - Viola da Gamba

Die Viola da Gamba hat ihren Ursprung Ende des 15. Jahrhunderts in Spanien. Ihre erste Hochblüte erlebte sie im 16. Jahrhundert in Italien, später auch in England, Frankreich und Deutschland. In den letzten Jahren wächst das Interesse an dieser Instrumentenfamilie ständig.

Die 6-saitige Soprangambe wird mit dem Hals nach oben weisend auf die Oberschenkel gestützt. Sie ist ebenso wie Laute, Gitarre und Violine mehrstimmig spielbar.

Dieses Schülerinstrument wurde 1978 von Kurt Lutz, Geigenbaumeister in Bubenreuth gebaut und ist verletzungsfrei und in hervorragendem Zustand.

Preis mit Etui und einfachem Bogen:     1700,-  €