Die Ritter-Bratsche

Der Musikwissenschaftler und Bratschist Hermann Ritter hat im 19. Jahrhundert nach den 1782 veröffentlichten Regeln von Antonio Bagatella ein Streichinstrument konstruiert und von dem Würzburger Geigenbauer Karl Adam Hörlein bauen lassen, welches tonlich der Violine und dem Violoncello ebenbürtig sein sollte. Die sogenannte Ritter-Bratsche wurde dann in unterschiedlichen Korpusgrößen und teilweise auch mit 5 Saiten gebaut. Wegen der Unhandlichkeit hat sich das Instrument nicht allgemein durchsetzen können, ist jedoch bei Sammlern und Musikliebhabern begehrt.

Diese Bratsche, aus Besitz eines Bremer Musikkritikers und Komponisten, ist mit 47 cm Korpuslänge recht groß und aus diesem Grund nicht ganz einfach zu spielen. Sie vermag sich jedoch durch ihr gewaltiges Klangvolumen auch über größte Orchester zu erheben.

Ritter hat das Instrument Richard Wagner vorgespielt. Wagner schwärmte: "Das singt ja herrlich - schade, dass ich es nicht vorher kannte. Was hätte ich alles dafür im Orchester schreiben können"

Preis: 9.995,- €

Geige aus dem Erzgebirge

mit Etikett:
Oskar Gütter
Geigenbauer
Markneukirchen i. Sa. 1924

Diese meisterlich gearbeitete Geige mit tiefgeflammtem Boden und mittel- bis feinjähriger Decke hat einen mächtigen, tragenden Klang, der auch für Konzertauftritte geeignet ist.

Das Instrument ist frei von Verletzungen und Schäden; der Originallack ist noch vollständig erhalten.

Preis:  4.000,- €

Alte, vermutlich böhmische Geige

mit Etikett:
MICAEL DECONET
Fecit Venetiis   1752


Trotz ihres Alters von über 200 Jahren ist diese Geige in
hervorragendem Zustand . Ihr Klang ist bei leichtester
Ansprache frisch und kraftvoll. Sie ist besonders für
Kammermusik und Kammerorchester-Spiel geeignet.

Der Hals ist ersetzt, der Wirbelkasten angeschäftet, die
Wirbellöcher ausgebuchst.

Preis:  4.350,- €